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Ein persönlicher Artikel von Madlen Luers – Stressmanagement & Energiementoring für berufstätige Mütter (online, Hamburg & Norderstedt)



Jedes Jahr dasselbe Bild:


Die Weihnachtszeit beginnt und plötzlich rennen alle los.

Noch mehr Termine. Noch mehr Erwartungen. Noch mehr To-Dos.

Alle funktionieren und kaum jemand hält inne.


Und ganz ehrlich?

Manchmal stinkt mir das richtig.


Nicht, weil ich urteilen will. Sondern weil ich sehe, wie viele Frauen einfach weitermachen.

Nur noch hustlen, leisten, funktionieren.

Ohne ein einziges mal innezuhalten und sich zu fragen:


Was brauche ich eigentlich?

Was wünsche ich mir?

Wovon träume ich?

Und was will ich so nicht mehr?


Vielleicht spürst du selbst ganz genau, dass du dabei auf der Strecke bleibst.

Dass dich das frustriert. Müde macht. Und manchmal auch traurig.


Viele Frauen bleiben im Tunnel, weil Hinschauen Angst macht. Denn Hinschauen würde bedeuten, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen:

mit den eigenen Grenzen, der eigenen Erschöpfung, den eigenen Bedürfnissen.


Aber genau dort beginnt echte Veränderung.


1. „Weihnachtsstress entsteht nicht durch zu wenig Zeit – sondern durch zu viele unsichtbare Lasten


Die vollen Kalender, Weihnachtsfeiern, Kita- und Schultermine, Jahresabschlüsse und Besorgungen sind nur die sichtbare Spitze.


Der eigentliche Stress entsteht darunter, oft leise und unbemerkt, durch::


  • Perfektionismus („Ich muss das alles schaffen“)

  • People-Pleasing („Ich darf niemanden enttäuschen“)

  • ständiges Vergleichen („Andere kriegen das doch auch hin“)

  • Mental Load („Ich denke an alles, selbst dann, wenn ich eigentlich Pause habe")

  • den inneren Druck, funktionieren zu müssen


Stress entsteht selten durch das, was im Außen passiert, sondern durch das, was innerlich gleichzeichtig mitläuft und wie damit umgehen.


Viele beruftstätigeMütter gehen mit Stress so um, wie sie es gelernt haben:

hart, streng, leistungsorientiert, ohne Pausen.


Ich wünsche mir etwas anderes für uns.


2. Ich möchte, dass du wieder spürst, wer du bist

Ich sehe so viele Frauen, die sich verlieren, während sie versuchen, allen gerecht zu werden. Vielleicht erkennst du dich darin wieder.


Ich wünsche mir, dass du aufhörst, so hart mit dir selbst zu sein

und auch mit anderen.


Ein Leben, in dem wir nicht nur funktionieren, sondern fühlen.

In dem wir uns nicht verstellen müssen.

In dem wir unseren Kindern die Werte vorleben, die wirklich zählen:

Präsenz, Achtsamkeit, Miteinander, Selbstfürsorge.


Die Weihnachtszeit ist nicht dafür gemacht, dich auszupowern. Sie darf sich nach Nähe, Ruhe und echter Präsenz anfühlen.


3. Ich möchte, dass du wieder in deine Kraft kommst

Ich möchte, dass du dir deiner eigenen Kompetenz wieder sicher sind.

Nicht, weil alles perfekt läuft, sondern weil du weißt, dass du dein Bestes gibst.


Dass du unterscheiden kannst zwischen dem, was wirklich zählt,

und dem, was nur laut nach Aufmerksamkeit schreit.


Dass du deine Zeit bewusst führst, statt dich von Erwartungen und To-do-Listen treiben zu lassen.


Ich sehe eine Frau, die ruhig vom Meetingtisch aufsteht.

Klar, ohne Rechtfertigung.

Nicht mit einem "Leider muss ich jetzt los", sondern mit innerer Selbstverständlichkeit.


Eine Frau, die mit Ruhe zur Kita oder Schule fährt.

Präsent. Nicht gehetzt. Nicht leer.


Und die nach Hause kommt

mit Freude,

mit Energie,

mit echter Lebenslust.


Weil sie weiß, wie kostbar ihre Zeit mit ihren Kindern ist und dass sie ihre eigene Energie dafür braucht.


4. Energiemanagement statt Dezember-Überleben - mein RESET- Ansatz


Als Stressmanagement-Coach begleite ich Frauen dabei, ihre Energie nicht länger dem Stress, dem Mental Load oder den Erwartungen anderer zu überlassen.


Wir halten inne und schauen ehrlich hin:


  • Welche inneren Stressanteile bringen dich immer wieder unter Druck?

  • Wo versickert deine Energie im Alltag – oft unbemerkt?

  • Was hält dein Nervensystem dauerhaft in Alarmbereitschaft?

  • Und wie kannst du deinen Energiefluss bewusst steuern, statt nur zu reagieren?


Energiemanagement, inspiriert vom ISO-50001-Gedanken, bedeutet für mich nicht Optimierung, sondern Selbstführung.


Es geht um:


  • klare Struktur statt innerem Chaos

  • Bewusstsein statt Autopilot

  • kleine, realistische Veränderungen statt Perfektionsanspruch

  • Routinen, die in einem echten Familienleben funktionieren


Keine 2-Stunden-Morgenroutine.

Keine endlosen To-do-Listen.

Sondern klare, machbare Schritte, die dich wieder in deine Kraft bringen.


5. Dieses Weihnachten kann anders werden – wenn du es bewusst gestaltest


Nicht, indem du noch mehr schaffst. Sondern indem du:


  • loslässt, was nicht wirklich wichtig ist

  • Grenzen setzt, bevor du erschöpfst

  • kleine Pausen einbaust, statt permanent durchzuziehen

  • deinen Energieverbrauch bewusster wahrnimmst

  • deinem Nervensystem Raum zur Regulation gibst

  • dir selbst wieder einen festen Platz in deinem Kalender erlaubst


Weihnachten wird nicht entspannter, wenn du schneller wirst.

Weihnachten wird entspannter, wenn du bewusster wirst.


6. Was du jetzt – kurz vor Weihnachten – konkret für dich tun kannst


Wenn du diesen Artikel liest und spürst:

Ja, das bin ich. Und ich bin müde., dann möchte ich dir vor allem eines sagen:


Du musst jetzt nichts mehr „aufholen“.

Du musst nichts mehr optimieren.

Und du musst dich auch nicht mehr zusammenreißen.


Was du jetzt tun kannst, ist etwas anderes.


1. Nimm bewusst Druck raus

Frage dich ehrlich:

Was darf dieses Jahr einfach gut genug sein? Nicht perfekt. Nicht vollständig. Nur gut genug.


2. Reduziere deinen Energieverbrauch

Nicht alles, was möglich ist, ist auch nötig. Weniger Termine. Weniger Erwartungen. Weniger Reiz.

Das ist kein Rückzug, das ist Selbstschutz.


3. Plane dich selbst fest ein

Auch jetzt noch. Gerade jetzt.

Ein Spaziergang. Ein ruhiger Tee. Fünf bewusste Atemzüge.

Klein, aber verbindlich.


4. Beruhige dein Nervensystem

Nicht durch Aktion, sondern durch Verlangsamung.

Langsamer sprechen. Langsamer gehen. Weniger gleichzeitig tun.

Dein Körper braucht gerade kein neues Ziel, sondern Sicherheit.


5. Erlaube dir, das Jahr innerlich abzuschließen

Du darfst aufhören, alles regeln zu wollen.

Nicht alles muss jetzt gelöst werden.

Einige Dinge dürfen bis ins neue Jahr warten.



Und wenn du magst: Ein sanfter Blick nach vorne


Vielleicht spürst du gerade nicht die Kraft für Veränderung,

aber eine leise Sehnsucht nach mehr Ruhe, Klarheit und Selbstführung im neuen Jahr.


Wenn du möchtest, kannst du dir jetzt ganz in Ruhe

ein Kennenlerngespräch für das neue Jahr buchen.



Kein Coaching. Kein Druck. Ohne Verpflichtung.

Sondern ein Raum zum Sortieren, Reflektieren und Ausrichten.


Manchmal beginnt Veränderung nicht mit einem Startschuss,

sondern mit einem ehrlichen Gespräch.


Dieses Weihnachten darf ruhig werden.

Und das neue Jahr darf bewusst beginnen.


Aktualisiert: 19. Dez. 2023



Woran liegt es eigentlich, dass wir die eigentliche besinnliche Weihnachtszeit als besonders stressig empfinden?

 

Wir alle geben Weihnachten eine ganz besondere Wichtigkeit. Wir haben Erwartungen, wie es zu sein hat oder denken, einer Erwartung gerecht werden zu müssen.

 

Es gibt viele verschiedene Gründe, warum Menschen sich in der Weihnachtszeit besonders gestresst fühlen und sich Druck machen:

 

  • Wir laden uns viel auf

  • Es sind die vielen Termine, (die Weihnachtsfeiern, das Weihnachtssingen der Kinder, die Verabredung auf dem Weihnachtsmarkt, etc.),

  • der Zeitdruck durch den Jahresabschluss in der Firma,

  • die langen To-Do-Listen,

  • viele soziale Verpflichtungen,

  • vielleicht finanzielle Sorgen,

  • aber auch das große Überangebot,

  • vielleicht auch ein „mithalten wollen“ (sich mit anderen vergleichen),

  • oder der eigene Anspruch, wie Weihnachten „zu sein hat“,

  • Reizüberflutung.

 

Ich denke, die Liste kann man unendlich fortsetzen…

 

Schauen wir doch mal, was Stress eigentlich ist:


Stress ist eigentlich eine ganz natürliche Reaktion unseres Körpers, die unsere Alarmbereitschaft in bedrohlichen Momenten erhöht. Seit Urzeiten hilft Stress uns, gefährliche Situationen zu bewältigen. Im Wesentlichen stellt die Stressreaktion dem Körper Energie bereit. Wir werden wacher und reagieren schneller, sodass wir rasch handeln oder die Flucht ergreifen können.

 

Heute ist aber nicht mehr der Säbelzahntiger das, was uns stresst, sondern zum Beispiel der Weihnachtseinkauf.

Stress entsteht heute also nicht mehr aus einer realen Gefahr, sondern auch bei ganz alltäglichen Herausforderungen.

 

Stress ist immer das, was du draus machst.


Wenn man genauer hinsieht, werden wir erkennen, dass wir uns den größten Stress aber meistens selbst machen. Und daher eben auch nur selbst etwas daran ändern können.

 

Ein anderer Blickwinkel auf Stress


Wir neigen dazu, Stress immer zu verteufeln, aber Stress ist nicht immer nur negativ, er gibt unserem Leben doch ein wenig Würze, wenn er in Phasen etwas ausgeprägter ist. Stress gehört zu unser aller Leben dazu und kann uns sogar beflügeln.

 

Auch bei Stress ist es so, (wie mit allem): eine gesunde Balance ist der Idealzustand. ein Wechsel von herausfordernden Phasen und Ruhe-/Entspannungsphasen.

Es ist wichtig, dass übermäßiger Stress nicht zum Dauerzustand wird, denn so fehlt dem Körper bzw., unserem Nervensystem die Regenerationszeit und wir können erkranken.

Es gilt also ein Bewusstsein für sich selbst und sein Stresserleben zu entwickeln.

 

Wie kann sich Stress bemerkbar machen?


Stressreaktionen sind sehr vielfältig und ganz individuell. Einige Stresssymptome können z.B.:

  • Rücken-, oder Kopfschmerzen,

  • Schwindel,

  • Fahrigkeit,

  • innere Unruhe,

  • Gereiztheit,

  • Unzufriedenheit,

  • Tunnelblick oder,

  • Ohrensausen sein. 

Wenn wir noch einmal ganz genau auf die Dinge schauen, die in uns Stress auslösen, finden wir den Ansatzpunkt, um etwas zu verändern.

Denn zwischen Reiz und unserer Reaktion liegt unser Handlungsspielraum.

 

Wir können zwischen inneren und äußeren Stressauslösern unterscheiden. Wo wir äußere Stressauslöser häufig schnell wahrnehmen, laufen innere Stressmuster eher unterbewusst ab. 

Das kann zum Beispiel der hohe Anspruch an die eigene Leistung sein. Weihnachten soll perfekt sein, wir wollen es allen recht machen, um des lieben Friedens willen.

 

Es gibt verschiede Stress-Anteile, die unterschiedlich ausgeprägt sein können:

z.B. steckt hinter dem Wunsch, das Weihnachten möglichst perfekt zu sein hat, der Treiber des Perfektionismus und hinter dem Drang, es allen recht machen zu wollen, der Treiber Everybody`s Darling oder des „People pleasings“.

 

Es können aber auch äußere Lebensumstände sein, wie z.B. belastende Lebensereignisse, (z. B. Jobverlust, der Verlust eines lieben Menschen) oder auch körperliche Auslöser (z.B. Krankheit, oder Schlafmangel, eine ungesunde Lebensweise) oder auch Umweltreize (z.B. Lärm oder ein überwarmes Einkaufszentrum).

 

Was also Stress in uns auslöst, ist von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich. Es kommt immer darauf an, wie bedrohlich jemand eine Situation empfindet. Während die einen z. B. gut unter Zeitdruck arbeiten können, empfinden andere schon die Festlegung einer Frist als unangenehm.

Wenn du herausfinden möchtest, welche Stress-Anteile in dir stecken, mache hier den kostenlosten Stress-Anteil Test oder vereinbare einen Termin mit mir, in dem wir deine Stress-Anteile unter die Lupe nehmen.

 

Wie können wir gesünder mit Stress umgehen:

 

  • Sei achtsam mit dir, sorge gut für dich und achte auf deine Bedürfnisse und natürlich auch auf die deiner Lieben  

  • Frage dich: „was brauche ich gerade?“, „schaffe ich das alles?“,

  • setze dir realistische Ziele, damit am Heiligabend deine Nerven nicht so blank liegen, dass man sich unwillkürlich streitet,

  • erlaube dir, Pausen zu machen,

  • nimm dir Zeit den Zauber von Weihnachten wahrzunehmen,

  • genieße, versuche im „Hier und Jetzt“ zu sein (z.B. gönne dir eine Tasse Tee),

  • habe Freude und Spaß und verliere nicht deinen Humor,

  • singe & tanze mal zu einem Weihnachtsklassiker wie „Last Christmas“ von Wham!,

  • mache dir immer wieder bewusst, worum es eigentlich an Weihnachten geht, nämlich um Liebe, Frieden, Besinnlichkeit, Miteinander, um schöne Stunden und Gespräche,

  • verschiebe Konflikte vielleicht eher auf später und forciere sie nicht,

  • übe Dankbarkeit für unsere privilegierte Situation (wir haben alles, was wir brauchen, es gibt alles und es herrscht Frieden),

  • habe Verständnis für deine Mitmenschen, (alle sind in einer sehr ähnlicher Situation),

  • bespreche deine Erwartungen mit deinen Lieben (es geht nicht nur um Geschenke und Essen),

  • schreibe dir eine Einkaufsliste, damit du fokussiert bleibst und verteile To Dos auf die ganze Familie,

  • hinterfrage bestimmte Abläufe (z.B. „was ist wirklich wichtig?“),

  • baue bewusste Entspannungsmomente in deinen Tag ein (z.B. mit einem Entspannungsbad, Atemübungen, vielleicht einer Meditation oder probiere mal ein neues Ritual aus, wie z.B. die Sperr-und Rauhnächte),

  • baue Stresshormone ab, z.B. durch Bewegung, Sport oder einem ausgedehnten Spaziergang,

  • sage auch mal „nein“, wenn du merkst, dass dir alles zu viel wird und tausche z.B. den Glühweinabend gegen einen gemütlichen TV-Abend ein,

  • vielleicht reichen auch 3 Sorten Plätzchen, anstatt zum Patissier zu werden,

  • bedenke: Übermäßiger Konsum schließt Genuss nahezu aus, „weniger ist mehr!“,

  • lasse dir die Highlights für das Fest.

 

Ich hoffe, ich konnte dir ein paar Sichtweisen und Tipps für deine wirklich besinnliche Weihnachtszeit geben.


Teile gerne deine Gedanken oder weitere Tipps mit mir.


Alles Liebe,

Madlen

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